Porzellan verkaufen in Augsburg: Welche Marke haben Sie?
Augsburg war im 18. Jahrhundert ein Zentrum der sogenannten Hausmaler: Malerwerkstätten, die weißes Porzellan aus Meissen oder China nachträglich bemalten und vergoldeten. Dazu kommt Porzellan aus Nymphenburg, das in bayerischen Haushalten besonders verbreitet ist.
| Marke / Herkunft | Woran Sie sie erkennen | Sammlerinteresse (Tendenz) |
|---|---|---|
| Nymphenburg | eingeprägter Rautenschild, meist ertastbar | gut bei Figuren, vor allem älteren Ausformungen |
| Meissen | gekreuzte Schwerter in Unterglasurblau | hoch bei Figuren, Prunkdekoren und frühen Objekten; Schleifstriche durch die Marke = zweite Wahl |
| Ludwigsburg | verschlungene C unter einer Krone, später u. a. Hirschstangen | gut bei Figuren und Geschirr des 18. Jahrhunderts |
Ob eine Malerei aus der Manufaktur oder von einem Hausmaler stammt, lässt sich oft nur am Original klären. Mehr zu den Marken und ihrer Datierung finden Sie in meinem Ratgeber zu Porzellan-Bodenmarken.